TelePark vernetzt Patienten mit fortgeschrittenem Parkinson-Syndrom mit spezialisierten Fachärzten. Moderne Sensoren übermitteln Informationen zum Gesundheitszustand der Patienten und behalten diesen im Blick. Der Einsatz telemedizinbasierter Messengerfunktionen und Videotelefonie sollen Kommunikationswege verkürzen und die Versorgung verbessern.

Testpersonen gesucht

Das Projekt „TelePark“ ist auf der Suche nach Parkinsonpatienten, die an dem Projekt teilnehmen und telemedizinisch behandelt werden wollen.

Parkinson gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen, ist aber andererseits eine Erkrankung, die sehr gut behandelt werden kann. Bis 2030 werden sich die Zahlen von Patienten mit einem fortgeschrittenen Parkinson-Syndrom voraussichtlich verdoppeln. Deshalb muss die Versorgung neu gedacht und organisiert werden. Bis 2021 arbeiten die beteiligten Projektpartner am Aufbau und an der Analyse dieser neuen Form der Parkinsonversorgung.

Wichtige Funktionen der Anwendung

Vernetzung von Patienten mit Spezialisten

Um fernab der Klinik Autonomie und Lebensqualität zu erhalten, wird das telemedizinbasierte Versorgungs- und Arztpatienteninteraktionskonzept TelePark die Patienten und deren Angehörige mit Parkinsonspezialisten vernetzen. Insbesondere werden bei den aufwendigen Therapien therapierelevante Symptome wie Gangunsicherheit, Schluckbeschwerden, Verhaltensstörungen oder Psychosen über Smartphone und Armband Sensoren, Ganganalyse-Strümpfe oder durch die Befragung des Patienten und seinen Angehörigen kontinuierlich erfasst und durch das geplante Monitoring der Daten eine zeitnahe Intervention ermöglicht.

Mehr Lebensqualität für die Patienten

Automatische Alarmfunktionen können Verschlechterungen des Gesundheitszustandes frühzeitig erkennen und ermöglichen Ärzten, rechtzeitig zu intervenieren. Patienten ermöglicht diese Form der medizinischen Betreuung mehr Lebensqualität in ihrer gewohnten Umgebung bei gleichzeitiger Steigerung der medizinischen Versorgungsqualität. Patienten, Angehörige und Behandler entwickeln Vertrauen in das neue Konzept und nutzen die Therapiemöglichkeiten für eine nachhaltig positive Beeinflussung des Krankheitsverlaufs.

Begleitende Verlaufsanalyse und Prozessoptimierung

Im Projekt werden die verschiedenen Möglichkeiten zur Interaktion und des Monitorings von Patienten unter konsequentem Einsatz zeitgemäßer technischer Möglichkeiten verglichen und evaluiert. Schwerpunkt bildet hierbei u.a. die neu entwickelte Gangsocke. Zudem wird untersucht, welche Auswirkungen die kontinuierliche Interaktion mit Patienten und deren Angehörigen hat. Die Prozesse, Analysesysteme und die Benutzeroberflächen werden im Verlauf kontinuierlich an die Bedürfnisse der Patienten, Angehörigen und behandelnden Ärzte angepasst.

Langfristige telemedizinbasierte Lösung

Das Telepark-Projekt mit seinem telemedizinbasierten Arzt-Patienteninteraktionskonzept ist die Grundlage für ein langfristiges telemedizinbasiertes Versorgungskonzept in Ostsachsen, das an die spezifischen, regionalen Versorgungsbedürfnisse und -strukturen angepasst und weiterentwickelt werden soll.

News

Projektpräsentation auf der DMEA (ehemals conhIT)

Vom 09. bis 11. April 2019 präsentieren wir unter anderem das Projekt TelePark auf der DMEA in Berlin.
DMEA - Connecting Digital Health ist Europas wichtigste Messe und Kongress für die digitale Gesundheitsversorgung. 

Besuchen Sie uns in Halle 2.2 FStand F-114 und erfahren Sie mehr.

Förderbescheid für das Projekt TelePark - 22.11.2018

Wir freuen uns über den Förderbescheid des SMS (Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz), der heute von der Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Frau Barbara Klepsch unserem Geschäftsführer Claus Jungmann übergeben wurde.

Foto@Uniklinikum Dresden / Marc Eisele

TelePark gewinnt den 2. Platz beim Digitalen Gesundheitspreis

Die Novartis Pharma GmbH und die Sandoz Deutschland/Hexal haben am 15. März 2018 in Berlin erstmals ihren mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Digitalen Gesundheitspreis verliehen. Das Forschungsprojekt TelePark hat den zweiten Platz belegt und setzte sich erfolgreich gegenüber 80 weitere Projektteams und Unternehmen durch.

Projektpartner

Klinik für Neurologie, TU Dresden

Ansprechpartner:
Herr Dr. med. Kai Loewenbrück
Themen:
  • Medizinische Projektleitung Bedarfsanalyse
  • Konzeption, Evaluierung
  • App’s und Patientenmanagementplattform
  • Patientenbetreuung, Dokumentation

intecsoft medical GmbH & Co KG

Ansprechpartner:
Herr Dipl. Inf. / MBA HCM Thomas Menzel
Themen:
  • Technische Projektleitung
  • Bedarfsanalyse, Konzeption
  • Datenschutzkonzept, Datenmanagement
  • Patienten und Angehörigen App- Entwicklung
  • technische Integration Gangsocke

InfAI - Institut für Angewandte Informatik

Ansprechpartner:
Herr Prof. Dr. habil Karol Kozak
Themen:
  • Bedarfsanalyse, Konzeption, Evaluierung
  • Patientenmanagement-Plattform, interaktiver Medikamentenplan
  • Datenbereitstellung für Analyse

Professur für Sportgerätetechnik TU Chemnitz

Ansprechpartner:
Herr Prof. Dr.-Ing. Stephan Odenwald
Themen:
  • Anwendungsintegration Ganganalysestrumpf
  • Evaluierung

Strumpfwerk Lindner

Ansprechpartner:
Herr Thomas Lindner
Themen:
  • Mitentwicklung Ganganalysestrumpf
  • Evaluierung

Zentrum für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung

Ansprechpartner:
Frau Dipl. Ing. Gabriele Müller
Themen:
  • Interventionsstudie/wissenschaftliche Datenanalyse
  • Nutzerbeurteilung
  • Frühwarnsystem bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes

Institut für Biomedizinische Technik und Universitätsklinikum

Ansprechpartner:
Herr Magnus Gräßer
Themen:
  • Interventionsstudie/wissenschaftliche Datenanalyse
  • Nutzerbeurteilung
  • Frühwarnsystem bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes

TelePark wird gefördert durch:



Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Der Projektzeitraum erstreckt sich von: Januar 2019 - Dezember 2021.

TelePark wird gehostet von www.intecsoft.de.


Ihr Ansprechpartner

Thomas Menzel
Technical Project Manager


intecsoft GmbH & Co. KG
Fetscherstraße 32/34
01307 Dresden
Tel: +49 351 213033 62
Mail: vertrieb@intecsoft.de
Dr. med. Kai Loewenbrück
Facharzt für Neurologie
Medical Project Manager

UNI-Klinikum Carl Gustav Carus Klinik u. Poliklinik f. Neurologie
Fetscherstr. 74
01307 Dresden
Tel: +49 351 458185 18
Mail: Kai.loewenbrueck@uniklinikum-dresden.de